Ivor Cutler / Velvet Donkey
http://www.ivorcutler.org/
… neues konto gemacht - und die bank hatte 2 “blacklisten” in denen sie mich gesucht haben.
von der ersten wusste ich bereits - eine banken interne liste, die dokumentiert ob man brav zahl und seine schulen zeitgerecht begleicht.
die zweite liste jedoch ist viel interessanter: und zwar eine ”ampel” rot - gelb - grün.
an der liste hängen inkasso-büros und kommunikations-firmen (handybetreiber) und die können dort in der liste eintragen, wenn man seine rechnungen nicht zahlt, so später ständig hinten nach ist und so.
jenach dem - zeigt die ampel am display der bank-angestellten ”grünes licht” oder vorsicht ”gelb” oder STOP ”rot”
jaja soviel zum glas-mensch-ding und überwachungsscheiss.
use thunderbird
++ use threaded display of message list.
++ use filters to get mails coming from mailinglists out of your normal inbox ! directly in to a mail-list folder
++ many identities (with different emails + sender name) - apple mail can’t handle different mails
++ flags / tags (apple mail needs external plugin)
++ you know whats going on (apple mail does most of the things behind the window)
++ better preferences of offline-folder, what folders should be locally synced
++ good overview - easy (apple mail sometimes is hard to handle)
– BUT it is slow - compared to apple mail (opening mails and stuff)
some plugins for thunderbird:
* default smtp-out
da kommt dieser typ mit der lederjacke daher gerollt - einer sagt “hallo grüss dich” zu ihm. er reagiert kaum - betrachtet die rund, der er so eben entgegenläuft mit wohl eher musternden blicken - reagiert aber auch nicht. dann kommt jedem von uns (s)eine hand entgegen. ich - so wie glaub ich auch alle anderen - servieren ihm mit der hand einen dazugehören namen, - den des hand-eigentümers. der typ in der lederjacke reagiert ausser mit seiner hand nach oben&unten schüttelnde bewegungen zu tun nicht merklich.
einige minuten später…
“ihr da in 5 minuten halt ich dann die willkommens-rede. “ . antworten: ”ja ok gut - passt” (usw.). mit drängenden und dringlichen blinken wiederholte er eine ähnlich ansage nochmal und wird ohne ein wort darüber zu verlieren immer drängender und sagt körperlich - “jetzt sitzt ihr da immer noch rum?”
… dann die lange ersehnte rede – sie beginnt mit einem schlechten scherz - an den ich mich nicht mehr erinnere. im zweiten satz macht der typ - dessen namen er uns nicht verraten hat - darauf aufmerksam, dass seine kollegen idioten sind, weil sie es nicht geschafft haben das “VSA“ (vienna songwriting assosiatio) plakat aufzuhängen “alles muss man selber machen”.
anschliessend folgte ein hübsches konzert - ich bin der VSA dankbar, dass wir spielen durften - und danke lederjacken mann für die ankündigung.
kenn jemand klaus totzler? angeblich war der auch dort -
ach ja - und aber echt : the poem is you - waren echt toll.
*Ende für freies Plakatieren in Wien *
Knebel für die Meinungsfreiheit (als demokratisches Grundrecht) im
öffentlichen Raum
Ab 1.1.2008 wird Kultur:Plakat, die Tochter-Firma der GEWISTA, mit
21.000 neuen Plakatflächen im Kleinformat (A1), per Gesetz die einzige
legale
Plakataffichier-Firma Wiens sein, um so „das Problem der hässlichen
Wildplakate in den Griff zu kriegen, da sie derart überhand
genommen haben, dass sie das Wiener Stadtbild wirklich negativ
beeinflusst haben“ wie die GEWISTA auf ihrer Homepage bekanntgibt.
Das bedeutet,
*es gibt keine Möglichkeit mehr, selbst zu plakatieren bzw. die eigene
Meinung bzw. Informationen mit Hilfe eines Wildplakatierers der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen.*
Die Kosten:
1. Bezirk: Kosten pro Plakat und Woche Euro 10,50 (exklusive 5%
Werbeabgabe und 20% MWSt.), Mindestbuchung 100 Stück für 50
Standorte (pro Standort wird beidseitig affichiert)
2.-23. Bezirk: Kosten pro Plakat und Woche Euro 2,95 (exklusive 5%
Werbeabgabe und 20% MWSt.), Mindestbuchung 200 Stück für 100
Standorte (pro Standort wird beidseitig affichiert)
Für die Bezirke 2-23 ist keine Standortwahl durch die KundInnen
vorgesehen.
Buchungen lang im Voraus nötig:
im 1. Bezirk-„Exklusivnetz“ kann erst wieder für März gebucht
werden, im 2.-23. Bezirk, ohne Standortwahl, erst ab 29.1.2008
*Plakatieren (wie Flyern) war und ist immer ein wichtiges Mittel für
Initiativen, Offentlichkeit herzustellen, sich Öffentlichkeit zu
verschaffen.*
Die Plakatierfreiheit (§ 48 des Mediengesetzes) garantiert allen,
die keinen Zugang zu Massenmedien hat, mittels Plakat Meinungen
oder Informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Wer in der Öffentlichkeit präsent sein will, plakatiert - selbst oder mit
Hilfe eines Wildplakatierers.
Ab 1. Jänner 2008 soll sich das ändern: Anstatt dem Problem der
Wildplakatierung durch die
Schaffung vermehrter freier und legaler Flächen für die
Veröffentlichung von Veranstaltungsinhalten zu begegnen (die
Gewista-Standortliste der freien Plakatflächen weist zur Zeit
gerade 26 freie Plakatflächen für ganz Wien aus), hat die Gemeinde
Wien die GEWISTA Werbegesellschaft mbH, die im Mehrheitseigentum
des französischen Außenwerbungskonzerns JCDecaux steht, beauftragt,
“das Problem der hässlichen Wildplakate in den Griff zu kriegen”.
Wildplakate werden künftig von den PlakatiererInnen der
KULTUR:PLAKAT GmbH entfernt und Verwaltungsstrafen angedroht. Die
Höchststrafe liegt zurzeit bei EUR 2.180,- pro angezeigtem Verstoß.
*PETITION FÜR FREIE PLAKATIERUNG* in Wien – eine Aktion von Peter Fuchs:
http://freieplakatierung.at/
Link zur Gewista-homepage
“Eine Bereicherung für das Wiener Stadtbild”
http://www.gewista.at/relaunch/www/index.php?id=590&sprache=1